Henry Maske, Gewinner der Goldmedaille bei den Olympischen
Spielen von Seoul 1988 im Box-Mittelgewicht, Weltmeister im Halbschwergewicht 1989, Sportler des Jahres 1993, Gründer der Henry Maske „A Place for Kids“ Stiftung.
Laudatio: Paul Bauwens-Adenauer

„Warum wird der Ohrenorden ausgerechnet einem ehemaligen Boxer verliehen?“ Diese Frage stellten sich wohl viele der anwesenden Gäste. Michael Melles erklärte die Entscheidung überzeugend: Geehrt wird Henry Maske als Person und vor allem sein soziales Engagement. Er ist damit der erste Sportler in der 20jährigen Geschichte des Ohrenordens, der diese Auszeichnung erhält.


Paul Bauwens-Adenauer betonte in seiner Laudatio den hohen Stellenwert von Aufrichtigkeit, Gradlinigkeit und Fleiß als die Primärtugenden von Henry Maske. Mit der konsequenten Haltung des Preußen, Zähigkeit und Fleiß gewann er nicht nur zahlreiche Kämpfe und Preise als Amateur- und ab 1990 als Profiboxer, sondern wurde durch seine ruhige und zurückhaltende Art bekannt und allseits beliebt. Diese Charaktereigenschaften brachten ihn dem Titel „Gentleman-Boxer ein“. Nach Beendigung der Boxkarriere wurde Henry Maske zum Botschafter des Sports, zum erfolgreichen Unternehmer und zu einem Menschen mit sozialer Verantwortung.


Basis für sein soziales Engagement ist sein Leitspruch „Faire Chancen für junge Menschen“. Seine Stiftung „A Place for Kids“ hat sich zum Ziel gesetzt, sozial benachteiligte und gefährdete Kinder und Jugendliche in Deutschland zu unterstützen und ihnen ein gewaltfreies und motivierendes Umfeld zu schaffen, in dem sie sich selbst entfalten und engagieren können. Um auch Kölner Kindern eine nachhaltige Hilfestellung zu geben errichete die Stiftung 2002 auch das Jugendzentrum Henrys H.O.P.E. „Am Donewald“ in Köln-Dünnwald. Entstanden ist hier ein offenes Kinder- und Jugendzentrum, das mit Turnhalle, Fitnessraum, Lern-Küche, Computerlabor etc. unendliche Möglichkeiten einer anregenden Freizeitgestaltung bietet.

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