Hanns Schaefer, Architekt, Vorsitzender des Kölner Haus- und
Grundbesitzervereins von 1888, Gründungsmitglied der Historischen
Gesellschaft und Vorsitzender der Roncalli-Gesellschaft
Laudatio: Willibert Pauels


„Immer für Köln!“ lautet die Devise von Hanns Schäfer. Dabei äußert er sich stets kritisch und riskiert damit bewusst unbequem zu sein. Sein Einsatz für die städtebauliche Entwicklung unserer Stadt -wie aktuell für den Dom als Weltkulturerbe- zeigt, wie Hanns Schäfer sein Ohr am Puls der Zeit hat. Über den Vorsitz der Roncalli-Gesellschaft bemüht sich Schäfer intensiv, dem Domumfeld eine würdige Erscheinung zu sichern.


Willibert Pauels hob hervor, dass Hanns Schäfer von modernen Architekten oft angegriffen wurde, weil ihm das Schöne in Köln wichtiger war als das Moderne. Pauels stellte unter dem Beifall der Gäste fest, dass dies wichtig sei, denn es gäbe genügend „Altäre der Hässlichkeit“ in Köln.


Hanns Schäfer bedankte sich und ging auf das schöne Köln vor dem Krieg ein. Er ließ dabei die Gäste an seinen eigenen Erinnerungen lebhaft teilnehmen. Aber nicht nur Köln liegt Hanns Schäfer am Herzen, sondern auch die Versöhnung des ebenso im Krieg so stark getroffenen polnischen Volkes. Schaefer fühlt sich dem Land sehr verbunden und setzt dies durch spürbare karitative Hilfe um.

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