Willibert Pauels
Kabarettist, Büttenredner, Diakon
Laudatio: Prof. Gerhard Herkenrath


Jemand der auf ganz besondere Art das Ohr am Puls der Zeit hat ist Willibert Pauels, der die Menschen sowohl von der Kanzel als auch aus der „Bütt“ erreicht, so H.O. Schmitz- Pranghe. Ein Marketingexperte der christlichen Botschaft und der beste Sympathieträger im Kölner Karneval.


Prof. Herkenrath bestätigte in seiner Laudatio diese Sichtweise und ging auf die Gratwanderung zwischen Diakon und Büttenclown ein. In beiden Rollen wolle Willibert Pauels Menschen helfen und ihnen Freude am Leben geben, wobei die Grenzen zwischen Kirche und Karneval manchmal verwischen. So, wenn er z.B. die Sitzungsbesucher dazu bringt, aus voller Brust „Großer Gott wir loben Dich“ anzustimmen, und in der nächsten Sequenz den Sängerkehlen „Scheißegal“ entlockt. Hier treffen dann zwei Welten, die des Diakons und die des Clowns, aufeinander. Willibert Pauels habe eben die Gabe, die Verbindung zwischen beidem herzustellen. Um diese Originalität zu leben bedürfe es Mut, sagte Herkenrath. Ein Diakon dürfe über bestimmte Dinge keine Witze machen, die Figur des Clowns ermögliche ihm aber genau dies. Die Bürgergesellschaft ehre mit ihm einen Menschen, der mit seinem Charisma den Menschen Freude bereite. Die Kirche kann froh sein ihn zu haben, so der Laudator.

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