Manfred Kock, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und
Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland
Laudatio: Dr. Norbert Blüm


Manfred Kock ist ein Mensch, der die Entwicklung im gesellschaftlichen, politischen und kirchlichen Raum genau beobachtet und versucht, auf Grund des christlichen Auftrages der evangelischen Kirche Stellung zu beziehen. Sein Hauptaugenmerk legt Kock auf soziale Konflikte, zuhause und in der Welt. Hierbei nimmt er auch Stellung zu „heißen Eisen“ wie Homosexuelle in der Kirche oder Schwangerschaftskonfliktberatung und zu Fragen, die vielleicht auch unpopulär beantwortet werden müssen, wie die Problematik von Obdachlosigkeit, Zuwanderung und der Wandel des Sozialstaates. Unseren deutschen Erfolg mit der Sozialen Marktwirtschaft sieht Präses Kock durchaus als ein weltweites Modell im Zeitalter der Globalisierung. Die Ökumene und die Verständigung zwischen Christen und Juden sind für ihn Auftrag, das Kölner Engagement im Nahen Osten ist ihm eine Herzensangelegenheit.


Norbert Blüm entdeckt am Ende seiner Laudatio in ihm den Tröster und nicht den Herrscher. Zur Ordensverleihung an seine Person stellt Manfred Kock fest: “Es handelt sich um einen komplizierten Orden, der zwar schwer ist, aber nicht so schwer wie ein vaterländischer Orden, aber auch nicht so leicht wie ein Karnevalsorden. Ich bin stolz, als Westfale einen Kölner Orden zu erhalten.“

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