Dr. Norbert Blüm, MdB, Bundesminister für Arbeit und Soziales
der Bundesrepublik Deutschland a.D.
Laudatio: Konrad Beikircher


Mit der Verleihung des Ohrenordens wurde Norbert Blüm für seine Verdienste und seine erfolgreiche siebzehnjährige Arbeit als Arbeitsund Sozialminister geehrt, aber auch für seine Menschlichkeit. Konrad Beikircher stellte fest, dass Norbert Blüm während seiner Laufbahn zu einem Politiker wurde, wie er heute nur noch selten zu finden, aber immer noch wünschenswert ist. Blüm mache seine Entscheidungen immer noch von seiner Überzeugung abhängig. Immer war er ein Politiker der leisen Töne und einer, der auch in schwierigen Situationen seinen Humor bewahrt hat. Norbert Blüm philosophierte über die rhetorische Relevanz des Ohrs, wobei er ganz klar bemerkte: das Ohr am Puls der Zeit zu haben sei eine missglückte Zielangabe zur Beschaffung von Informationen, denn am Puls könne man nur den Herzschlag wahrnehmen. Gleichwohl ordnet er das Ohr als sehr bedeutend für den Menschen ein, denn der Informationsfluss geht vom Ohr über das Gehirn zum Mund: gehört – gedacht – gesagt.


Erstmalig konnten nicht alle Kartennachfragen bedient werden, da die Saalkapazität im Dorint-Hotel mit 830 Plätzen erschöpft war. Auch ein Beweis dafür, dass die BG mit dem „Vater der Pflegeversicherung“ den richtigen Kandidaten gefunden hat.

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