Porträt Kurt Arentz

Künstler und Stifter des Ohrenordens

1934 in Köln geboren, lebt und arbeitet er zunächst als Kaufmann und beginnt 1950 sein künstlerisches Schaffen. Kurt Arentz führt abEnde der fünfziger Jahre einen  regen Dialog mit den bekanntesten deutschen Künstlern des Genres Tier- und Landschaftsmalerei und Bildhauerei.

Ende der 60er Jahre erprobt Kurt Arentz verschiedene künstlerische Techniken in Malerei, Zeichnung und Skulptur. SeinSkulpturenzyklus „Die Arche Noah“ findet Bestätigung von Prof. Arno Breker.

Den ersten Ausstellungen folgen ab 1980 die ersten Bildhauerei-Aufträge, wodurch das Porträtieren zu einem zentralen Thema der Arbeit des Künstlers wird. Dem Bronze-Porträt der Olympiasiegerin Ulrike Meyfarth folgen mehrere Arbeiten über Franz-Josef Strauss.

Danach erhält Kurt Arentz über Jahrzehnte immer wieder Aufträge zu Büsten von Persönlichkeiten wie Herbert von Karajan, Mildred Scheel, Willy Millowitsch, Bundespräsident Karl Carstens, Axel Springer oder Manfred Wörner.

Neben den Personenbüsten gestaltet Kurt Arentz immer wieder seine bekannten Tierskulpturen wie Pferdeskulpturen für das CHIO in Aachen oder die Weißkopfseeadler „Liberty“ und „Peace“. Die US-Wappentiere werden in seinem Beisein im Weißen Haus an Ronald und Nancy Reagan übergeben.

Viele seiner Werke sind im Öffentlichen Raum im In- und Ausland ausgestellt.

Die Auftragsarbeiten, Auszeichnungen oder Dankesschreiben von Prominenten aus aller Welt hier auf zu listen, würde zu weit führen.

Allerdings möchten wir mit Freude und Stolz daran erinnern, dass Kurt Arentz auch die von unserer Bürgergesellschaft gestiftete Büste von Kardinal Frings geschaffen hat.

1991 kommt der Vorsitzende der Bürgergesellschaft Köln von 1863, H.O. Schmitz-Pranghe, während einer Ausstellung mit dem Künstler ins Gespräch.

Zu diesem Zeitpunkt war in der Gesellschaft bereits die Idee für eine Auszeichnung an Persönlichkeiten gereift.

Im Atelier des Künstlers trafen sich die beiden Herren um über ein Kunstwerk nachzudenken,das die Auszeichnung bildhaft darstellen könnte.

Über das Betrachten und Kommentieren der vielen Prominenten, die Kurt Arentz porträtiert hatte, fokussierte sich das Interesse auf die Person Hans-Dietrich Genschers und dessen Leistungen bei der deutschen Wiedervereinigung.

Kurt Arentz entwarf noch bei diesem Besuch die patinierte Platte mit den Umrissen von Gesamt-Deutschland auf die - dem Auszeichnungstitel entsprechend - der Abdruck desOhrs von Herrn Genscher gesetzt wurde. [Einewahre Begebenheit! Anm.d.Red.]

Der Künstler fertigt und stiftet zum zweiundzwanzigsten Mal den Ohrenorden und die dazugehörige Miniaturausführung für den Preisträger.

Sehr geehrter Herr Arentz, wir danken Ihnen

herzlich für Ihre Unterstützung unserer Benefizveranstaltung!

Joomla Installation by ialla.com