25. Verleihung des Ohrenordens der Bürgergesellschaft Köln von 1863 an Annette Frier am 6. November 2016

Die Wahl zur Verleihung des Ohrenordens 2016 der Bürgergesellschaft Köln von 1863 ist auf die Schauspielerin und Kölnerin Annette Frier gefallen. 2015 wurde Frank Elstner mit dem Ohrenorden ausgezeichnet. Er hielt die Laudatio anlässlich der Verleihung 2016. Der erste Ordensträger 1991 ist Hans-Dietrich Genscher.

Der Ohrenorden, gestaltet und gestiftet vom 2014 verstorbenen deutschen Bildhauer Kurt Arentz, wird seit 1991 jährlich an Personen verliehen, die „ihr Ohr am Puls der Zeit haben“ und auf jeweils unterschiedliche Art besondere gesellschaftliche und soziale Beiträge leisten oder geleistet haben.

Unschwer ist die Gestaltung des Ordens selbst als Kombination zweier Darstellungen zu erkennen: die Umrisse des wiedervereinigten Deutschlands, versehen mit einem markanten, ganz persönlichen äußeren Merkmal unseres ehemaligen Außenministers Hans-Dietrich Genscher.

Annette Frier, Fernseh-, Film- und Theaterschauspielerin und, wie sie selbst von sich sagt, "Kölnerin durch und durch", wird von der Bürgergesellschaft für ihr soziales und vielfältiges Engagement an akuten Brennpunkten geehrt.

Frau Frier wird für ihre beruflichen Leistungen gerade jetzt mit vielen Ehrungen ausgezeichnet. Dazu ein Auszug aus ihrer aktuellen Website:

"Die Deutsche Akademie für Fernsehen zeichnet jedes Jahr herausragende TV-Leistungen mit einem eigenen Fernsehpreis aus. Annette Frier ist mit dem ARD-Film „Nur eine Handvoll Leben“ in der Kategorie „Beste Schauspielerin/ Hauptrolle“ nominiert. Die Verleihung findet am 12. November im Filmforum NRW im Museum Ludwig in Köln statt.

Gleichzeitig erhält sie für diese schauspielerische Leistung den Medienpreis „Bobby“ der Bundesvereinigung Lebenshilfe. Dieser Preis wird ihr am 03. November von der Vorsitzenden der Lebenshilfe Ulla Schmidt überreicht.

Außerdem ist das TV-Drama „Zwei Leben. Eine Hoffnung.“ für den „Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste“ im Rahmen des Fernsehfilmfestivals Baden-Baden nominiert. Am 25. November wird der Preis im Rahmen einer Gala verliehen."

Die Bürgergesellschaft möchte mit der Verleihung jedoch eine weitere Facette von Frau Frier ausdrücklich würdigen, die mit Vorbildfunktion über den beruflichen Bereich weit hinausgeht.

Zusätzlich zu ihrem anspruchsvollen und zeitintensiven Beruf setzt sie sich uneigennützig für die Förderung und Unterstützung sozial Schwächerer ein. Ihr positives Image und ihr Bekanntheitsgrad helfen insbesondere beim Finden neuer Unterstützer. Sie ist Ehrenamtspatin 2012 der Stadt Köln und bringt sich in viele Bereiche ein. Beispielhaft seien hier genannt Freie Jugendhilfe RheinFlanke gGmbH, Eine Schule für Alle mittendrin e.V. (Elternlobby für Inklusion), Patin KultCrossing gGmbH.

Die gemeinnützige Gold-Kraemer-Stiftung in Frechen ist mit führend in der Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderung. Annette Frier und die Bürgergesellschaft werden die Spende aus dem Reinerlös der Verleihung 2016 diesem Zweck zukommen lassen.

Der Vorstand der Bürgergesellschaft Köln von 1863

Michael Melles, 1. Vorsitzender

Dirk Kohler, stv. Vorsitzender

 

 

 

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