Mit diesen Worten eröffnete Rolly Brings sein Konzert am 04.03.2016 um 19:00 Uhr im Consilium. Er war mit kompletter Band angetreten, inkl. seines jüngsten Sohnes Benjamin.

 

Vor ausverkauftem Haus erlebten die Bürger ein grandioses Konzert der Kölschen Töne.

 

Rolly hatte für alle Besucher ein Liederheft mitgebracht und direkt darauf hingewiesen, dass bei seinen Konzerten das Mitsingen nicht nur erlaubt, sondern auch erwünscht

sei. Die Texte im Heft waren für die Immis vom Kölschen - so gut das eben geht - ins Hochdeutsche übersetzt worden.

 

Nach dem zweiten Lied „Drei kleine Mösche“ war das Eis gebrochen und die Fischerchöre erlebten ihre Wiederauferstehung. Es wurde lautstark und textsicher

mitgesungen, sogar im Kanon.

 

Zwischendurch gab es auch immer mal wieder eine kleine Geschichtsstunde von Rolly. So war z. B das Lied „Auf einem Baum ein Kuckuck saß“ im Jahr 1848 verboten. Die

Bedeutung des Textes dieses sehr bekannten Volksliedes ging im Laufe der Zeit verloren. Der „Kuckuck“ symbolisiert möglicherweise die Freiheit und den Widerstand, der

„Jäger“ verkörpert den absolutistischen Herrscher, der die Freiheitsgedanken unterdrücken und sogar ausmerzen möchte. Doch die Wünsche nach Freiheit kommen immer

wieder.

 

Beim Lied „Der Teufel und das Weib aus Frechen“ tobte dann der gesamte Saal, vor allem die „Weiber“.

Nach viel zu schnellen eineinhalb Stunden war das Konzert vorüber. Alle waren sich einig, dass dies wiederholt werden müsse. Die Bürgergesellschaft - und allen voran

unser erster Vorsitzender Michael Melles - dankten Elisabeth Weilberg Busse - auch kurz EWB genannt - für die Organisation dieses wunderschönen Abends.

Als besonderen Gast der Veranstaltung dankte Michael auch unserer Ohrenordensträgerin Hedwig Neven DuMont für Ihren Besuch.

 

Der Abend ging dann gewohnt noch lange bei Essen und Getränken weiter.

Wolfgang Floßbach

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